Wir sind eine Non-Profit-Organisation. Wirtschaftlich, politisch, Ethnien, Religion unabhängig.

Der Auftrag ist: 
Den Armen, noch Ärmeren als arm, den Ärmsten in Slums in Serbien, durch gemeinsame Hilfe, ihre Armut zu beseitigen.

Die Ziele sind:
Die Existenzsicherung der Bevölkerung, die Selbstversorgung sicherstellen. Tagesstruktur und Eigenständigkeit erarbeiten. Aus- und Weiterbildungen, durch  mini Jobs - Arbeitsplätze realisieren, Gesundheitsförderung, Wirtschafts- und Staatsförderung durch den Einkauf von Lebensmittel vor Ort, die Förderung der Eigenverantwortung . 

Foto: April 2017 in Lebane, Serbien

  • Geschichte:

    wie es dazu kam.

  • 1985

    Nachrichten über Armut in den Nachbarländer im Osten, lässt aufhorchen, erschüttert die Herzen im westlichen Europa. Hilfsgüter, finanzielle Unterstützungen vieler Länder im Osten, verhindert fürs erste das verhungern und erfrieren der Menschen.

  • 1986

    Erster Einsatz in Rumänien
    Danach die Priorität für Familie und Beruf

  • 1987 - 1988

    Bibelschule

  • 1989 - 1991

    Weiterbildung zum Schreiner Projektleiter

  • 1993 - 2003

    Engangement für die Jugend, Sportleitungen: polisportiv– Hallensportarten, Snowboard, Mountainbiken, Eventleiter

  • 2006

    Kairos – Ausbildung, für die Armut in der Welt

  • 2007

    Pastoralausbildung

  • 2012 - 2015

    Start der Volontärarbeit für Länder im Osten von Europa
    Alle drei Monate, einen Einsatztag, beim beladen von Lastwagen mit Hilfsgütern 

  • 2013

    Einsatz in Serbien, verteilen von Weihnachtspakte. Inhalt: Mehl, Salz, Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife, Shampoo, Schokolade, Malstifte, Spielsachen 

  • 2014

    Einsatz in Bulgarien, Beratung von Hilfswerken

  • 2015

    Einsatz in Armenien
    Coaching von Hilfswerkmitarbeitern. Prüfen für den Aufbau einer Schreinerei. Die bestehende Lokalität sind leider ungeeignet. Aus diesem Grund, wird auf die Schreinerei verzichtet.
    Auf dem Rückflug von Armenien, Gottes reden, den ärmsten in Serbien zu dienen. Das Hilfswerk Hoffnung statt Armut zu gründen.

  • 2016

    Gründung von Hoffnung statt Armut
    für das ärmste Land Europas – Serbien

  • Hoffnung

    statt Armut. Humanitäre Hilfe für Serbien. Das ärmste Land Europas.
    Durch die Volontäre Arbeit in Serbien, Berufs- Ausbildungen, Gemüseanbau für die Selbstversorgung, der tägliche Hunger gestillt wird. Menschen in Notlagen durch Lebensmittel und Brennholz, Hilfe erfahren. In der Fahrradwerkstatt werden Fahrräder von der Schweiz, revidiert und repariert. Durch diese Fahrräder finden Menschen Arbeit in der Region von 40 Kilometer. Erwirtschaften Einkommen und erleben Hoffnung und Zuversicht. Durch die Projekte von Hoffnung statt Armut, wird die Situation in Serbien nachhaltig positiv verändert.

  • Gründer + Leiter

    Paul Koller
    von Rudolfstetten, Kanton Aargau
    Aufgewachsen in einer Bauernfamilie mit vier Geschwistern
    Schreiner Projektleiter


Auftrag

  • Lieferung und verteilen von Hilfsgütern
  • Lieferung von Spitalartikel
  • Einkauf und verteilen von Lebensmittel, Toilettenartikel,
    Waschmittel und Medikamente
  • Hilfe durch Selbsthilfe mit Gemüseanbau, Kleintierzucht
  • Fahrradwerkstatt
  • Ausbildungen in verschiedenen Berufe
  • Minderung von Erkrankungen
  • Die Lebenssituation in Serbien positiv zu verändern
  • Senkung der Arbeitslosigkeit
  • Gründung von Firmen
  • Umweltschutz: Solarstrom, Abwasserreinigung, Recycling von PET Flaschen und Plastic

Humanitäre Hilfe für Serbien

Hoffnung statt Armut unterstützt die Orte

  • Lebane, unser Ausgangsort, liegt 312 Kilometer südöstlich unterhalb von Belgrad.
  • Šumane,      2 Km südlich von Lebane
  • Ždeglovo,     5 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • Konjino,       5 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • Popovce,     6 Km südlich von Lebane
  • Bosnjace,    9 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • N.Naselje    9 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • Štulac,       10 Km nördlich von Lebane
  • Pertarte,    11 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • Ćenovac,   12 Km von Lebane, Richtung Leskovac
  • Jablanica  114 Km nördlich von Lebane
  • Das Rote Kreuz in Šid, an der Grenze zu Slovenien

Reiseroute nach Lebane, Serbien

  • Die Reiseroute führt von Aarau Rohr, über Lichtenstein
  • Innsbruck - Österreich, Rosenheim Deutschland, Villach - Österreich
  • Ljubljana - Slowenien, Zagreb - Kroatien
  • Bei Batrovci erreicht man die serbische Grenze
  • Richtung Südosten folgen Belgrad, Jagodina, Niš
  • Bei Bogojevce verlässt man die Autobahn Richtung Leskovac
  • Durch einige Dörfer, Richtung Südwesten erreicht man nach 1565 Kilometer Lebane

Flugverbindungen / Transfer

  • Zürich

    – Niš, wöchentlich Flugverbindungen, Flugzeit 1 h 55 min

  • Basel

     – Niš, wöchentlich Flugverbindungen, Flugzeit 2 h 5 min

  • Busverbindung

    Niš – Lebane, "nur zu Stosszeiten", Reisezeit 1 h 45 min, 61 Km

  • Transfer

       Für die Einsätze, besteht die Mitfahrgelegenheit mit dem Einsatzfahrzeug, gemäss Reiseroute. Als Variante via Tessin über Monza Italien.
       Flugreisende holen wir nach Absprache in Niš beim Flugplatz, oder Busstation in Lebane ab


Leitbild

Bibel: 5. Mose 15, Vers 7 + 8
Wenn einer deiner Mitmenschen arm ist, in irgendeiner Stadt, einem Lande, das Gott dir zeigen wird, so sollst du dein Herz nicht verschliessen und deine Hand nicht zuhalten, gegenüber deinen armen Mitmenschen auf dieser Welt, sondern sollst sie ihm auftun und geben, so viel sie Mangel haben.


Geschichte Serbien

  • Regierung

    Die Einwohner der Republik Serbien leiden auch noch Jahre nach dem Sturz von Slobodan Milosevicv 1999, unter den Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung mit den ex-jugoslawischen Nachbarstaaten.

  • 1999

    NATO-Bombardements und internationalen Sanktionen gegen Serbien. 
    Die Serben wurden selbst Jahrhunderte lang unterdrückt, was sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem serbischen Nationalismus auswirkte. Die „ethnischen Säuberungen“ von katholischen Kroaten und albanischen und bosnischen Muslimen haben ein bitteres Erbe von Hass, Vergeltung und Grausamkeit hinterlassen.

  • Arbeitslosigkeit

    33% in den Grossstädten, 58% Land, 72% Ausländer, 95% Romas

  • Staatsverschuldung

    Serbien  62.50%
    Schweiz 41.80%

  • Abhängigkeiten

    zu verschiedenen Staaten, belastet den serbischen Wirtschaftshaushalt schwer

  • Bevölkerung

         Serbiens setzt sich zusammen aus
         52,1% Serben
         20,1% Albaner
            8,9% Ungarn
            7,1% Kroaten
            1,4% Roma
         Montenegrinern, Bosniaken, Slowaken, Vlahen, Rumänen, Mazedoniern, Bulgaren, Bunjevazen, Ukrainer, u.a. zusammen

  • Amtssprache

      ist Serbisch

  • Vojvodina

    das Gebiet auf der rechten Seite Serbiens geniesst weitgehende Autonomie, gehört aber offiziell zur Republik Serbien.

  • Kosovo

        gilt völkerrechtlich zwar als Teil Serbiens, steht aber seit 1999 unter UNO-Verwaltung.
        Gespräche über den künftigen Status Kosovos laufen seit Herbst 2005

  • Religion

      3% Muslime
      6% Andere
    25% römisch-katholisch
    55% serbisch-orthodox
    11% freikirchlich

  • Geschichte

         Das ganze Balkangebiet wurde immer wieder von Auseinandersetzungen erschüttert

  • 1054

    die Kirchspaltung der kath. Kirche, in die römisch kath. Kirche und die orthodoxe Kirche. Der Balkan wurde buchstäblich zweigeteilt in Kroatien und Serbien. In der Folge davon entstand ein Vakuum, das es den Osmanen (Muslimen) einfach machte, im Balkan Boden zu gewinnen

  • 1389

    Nach der grossen Schlacht zwischen den Osmanen (Muslimen) und christlichen Armeen, verliessen viele Serben die Region 

  • 1878

    wurden Serbien und sein Nachbarstaat Montenegro unabhängige, international anerkannte Königreiche

  • 1914

    1. Weltkrieg, löste das Attentat in Sarajewo auf den österreichischen Thronfolger aus. Im 1. Weltkrieg vielen 1,2 Millionen Menschen in Serbien zum Opfer

  • 1939 – 1945

     2. Weltkrieg fielen ca 3,4 Millionen der Bevölkerung von Serbien dem Krieg zum Opfer. Ca. 25'000 Romas, wurden in Auschwitz-Birkenau Holocaust  Opfer

  • 1941

    griff Deutschland das Königreich Jugoslawien an und besetzte es

  • 1946

    entstand die jugoslawische Föderation, der sechs Republiken angehörten: Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Mazedonien. Der Kosovo wie auch der Vojvodina galten als Teilrepubliken Serbiens. Jedes Jahr hatte eine andere Republik den Vorsitz innerhalb der Föderation. Alle waren gleichwertig

  • 1981

    forderten die Albaner im Kosovo eine eigenständige Republik innerhalb der jugoslawischen Föderation

  • 1989

    wurde Slobodan Milosevic Präsident in Serbien. Die Autonomie des Kosovos und der Vojvodina wurde beseitigt
    Milosevic versuchte nach und nach die ganze Bundesrepublik Jugoslawien unter seine Herrschaft zu bekommen. Er wollte alleine regieren und besetzte darum die entscheidenden Stellen des Machtapparats mit Serben

  • 1991

    konnte sich Slowenien fast krieglos abgespalten. Auch Kroatien spaltete sich ab. Jedoch hatte dies einen furchtbaren Krieg zur Folge, der viele Todesopfer forderte. Der Kosovo wurde immer mehr durch Serbien unterdrückt

  • 1992

    erklärte sich Bosnien und Herzegowina unabhängig von der jugoslawischen Republik, was die Serben dazu bewog, sie anzugreifen. Von da an bestand die Bundesrepublik Jugoslawien „nur“ noch aus Montenegro und Serbien mit einverleibtem Kosovo und der Vojvodina

  • 1997

    begann der Präsident Slobodan Milosevicderdie Bundesrepublik Jugoslawien und den Kosovo zu besiedeln. Albaner wurden von sämtlichen Schlüsselstellen in Wirtschaft und Politik ausgeschlossen. Weiter wollte Milosevic den Kosovo von den Albanern säubern

  • 1998

    eskalierte die Lage im Kosovo, sodass schlussendlich die NATO / UNO eingriff

  • 1999

    griff die NATO / UNO durch Bombardements Serbien an

  • 2000

    wurde Milosevic abgewählt, es fand eine friedliche Revolution statt

  • 2003

    wurde der Name „Bundesrepublik Jugoslawien“ in „Serbien und Montenegro“ umgewandelt. Sie sind eine Staatenunion (Republik Serbien und Republik Montenegro). Es gibt ein Unionsparlament und Parlamente der Republiken

  • 3. Juni 2006

       löste sich Montenegro friedlich von Serbien ab, womit der frühere jugoslawische Vielvölkerstaat endgültig Geschichte ist


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